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Das gute Light-Futter und sonstiger Schnickschnack

 

 

Lightfutter wird in der Regel in der gleichen Menge verfüttert wie das normale Trockenfutter. Der Energiegehalt ist dabei geringer. Dies kann auf zwei Wegen erreicht werden. Entweder läßt die Qualität der Inhaltsstoffe nach. Z.B. wird statt Fleisch mehr Bindegewebe und Knorpel verarbeitet. Man kann die Kleieanteile erhöhen und den Anteil gut verdaulicher Kohlehydrate absenken. Der Fettanteil wird ebenfalls reduziert. Oder die Qualität der Inhaltsstoffe an sich ist weiterhin gut. Dann muss die Menge des Futters anders aufgebläht werden.

 

Und wozu? Hilft das Lightfutter wenigstens wie es soll?

 

Aus Flyern stammen die folgenden Anwendungsgebiete.

 



  • Gewichtsreduktion und Light-Futter

Ist ein Hund fett, liegt es nicht am Futter, sondern grundsätzlich an der fehlenden Bewegung. Auch Kinder werden nicht fett, weil sie sich bei Mc Donalds Burger und Pommes reinschaufeln, sondern weil sie sich nicht ausreichend BEWEGEN. Außerdem funktioniert beim Hund fdH. Er kann nichts dagegen tun.

 

Die Bruderschaft der Caniden ist zum laufen geboren. Können die Hunde nicht laufen, sollte man zum Tierarzt gehen.  Können die Hunde laufen, sollten sie das auch dürfen. Sie sollten dann nicht mit  irgendwelchem Futter vollgestopft werden. Auch bei arthrotischen Problemen MUSS man laufen, oder schwimmen oder Gewichte schleppen...

 

Btw: Verursacht der Hund durch sein Verhalten Sorgen, fahren Sie mal mit ihm 20-50 Km Rad. Ein müder Hund ist ein guter Hund:-)

 

 

  • Alte Hunde und Light-Futter

Mit zunehmenden Alter läßt der Stoffwechsel nach. Die Regenerationszeiten verlängern sich. Schäden potenzieren sich, die körperliche Leistungsfähigkeit läßt nach. Eine erforderliche aufwendige Verdauungsleistung kann so eine zusätzliche Belastung darstellen.

 

Diese Belastung kann verringert werden. Dazu wird die Qualität der Nahrungsbestandteile und damit die Energiedichte erhöht. Das Volumen der Nahrung wird drastisch verringert.

 

Es ist also keine Lösung, den Hund nun mit noch mehr gehaltlosem Futter vollzustopfen. Lieber Trockenfutter mit hohem Energiegehalt und zusätzlich Eier, Öle, Butter... Oder statt Trockenfutter mal ein ganzes Huhn.

 

 

  • Hunde mit ernährungsbedingten Stoffwechselproblemen* und Light-Futter

*was auch immer das sein soll. Hier würde ich einfach das Element der Ernährung weglasen, was Stoffwechselprobleme zur Folge haben soll.

 

Vielleicht sind ja Kohlehydrate gemeint, welche in Zusammnehang mit Diabetes oder Leberproblemen (Fettleber und ff.) stehen. Wobei die beste Problemlösung wieder die Bewegung wäre:-)

 

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, das bei Trockenfutter kaum Angaben zur Restfeuchte, Kohlehydraten, dem Energiegehalt oder dem Aminosäurenprofil zu finden sind? Daran könnte man nähmlich ablesen, wieviel nicht- verdaubare Kohlehydrate und sonstige Sachen im Trockenfutter versenkt wurden. (im Humanbereich sind diese Angaben für die Zielgruppen üblich) (Hills als eine der Ausnahmen hat schon eine vernünftige Deklaration. Was aber auch lohnt, ist nachzusehen, welche für die Humanernährung nicht zugelassenen Konservierungsstoffe unter "EU-zugelassene Antioxidantien" versteckt werden. Andere Hersteller benennen dagegen Tocopherol = Vitamin E etc. als Antioxidants)

 

 

  • Spezialfutter für verschiedene Lebenssituationen, bei Rekonvaleszenz, Gravidität und Laktation

Kann man geben, muss man aber nicht. Brühe, Eier, Hühner, Quark oder 4 Kg Fleisch tun es auch. Kostet auch weniger.

 

 

  • Spezialfutter bei Erkrankungen

Die haben sicher ihre Berechtigung. Wir vernachlässigen aber gleich die Frage, weshalb so viele Tiere trotz der besten Fertignahrung alle Zivilisationskrankheiten der Menschen entwickeln.

 

Im Zusammenhang mit Nierenproblemen, Harnsäurespiegel und Purinen, Gicht geht es darum, die möglichst hochwertigste Eiweißkombination zu haben und mit der minimal möglichen Eiweißmenge auszukommen (googlen hilft weiter). Dazu leicht verdauliche Kohlehydrate (Obst, lösliche Haferflocken) und Fette als Hauptenergieträger für ein hochkalorisches Futter. Wobei die Deklaration  des Spezialfutters nichts über die biologische Wertigkeit des Eiweißes aussagt. Ein Problem für Nieren sind auch die Klebereiweiße von Getreide.

 

Bei reversiblen Lebererkrankungen (Fettleber ff) würde ich die Kohlehydrate weglassen und rennen, rennen, rennen.

 

Ich drehe lieber an den Stellschrauben Eiweiße, Fette, Kohlehydrate bis alles passt, anstatt z.T. irre Summen zu bezahlen für Futter, welches die Probleme nicht löst.

 

Was Hunde hauptsächlich krank macht, ist fehlende Bewegung. Bewegung ist das beste Mittel zur Mobilisierung des Stoffwechsels. Bewegung verbessert wegen der gesteigerten Durchblutung / Versorgung mit Nährstoffen arthrotische Beschwerden.

 

Und wenn sie abschließend z.B. bei Hills auf die Deklaration der Diätfutter schauen, was soll ich daran nicht besser machen können? Zuckerrübenschnitzel sind z.B. ein Abfallprodukt der Zuckerindustrie, also Müll. Und letztlich scheinen mir die verschiedenen Futter alle gleich zu sein.

 

Dann werden Mineralstoffe als Carbonate verfüttert - da kann man gleich einen Stein in die Packung legen. Warum werden nicht aminosäurengebundene Mineralstoffe und Spurenelemente verabreicht?

 

Die größte Entlastung für den erkrankten Hund ist, wenn er die Diätklumpen nicht mehr zersetzen muss. 

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